Die 12 Rauhnächte – Anleitung (Tagesthemen, Anregungen, Affirmationen usw.)

„Unsere Zukunft ist ein Geheimnis, das wir jeden Tag aufs Neue lüften, ein leuchtendes Wunder. Die magischen Rauhnächte verhelfen uns dieses Wunder zu verstehen.“

Liebe Freunde,

Morgen fangen die Rauhnächte an. Ich liebe die Rauhnächte mit ihren kraftvollen magischen Energien.

Die Jahreszeiten bestimmten schon immer das Leben der Menschen. Tatsächlich sind die Tage zwischen den Jahren, heilige Tage. Die Natur hat sich zurückgezogen und am 21. Dezember ist die längste Nacht im Jahr. In den dunkelsten Tagen des Jahres wird das Licht der Hoffnung gefeiert.

Die Tore zur Anderswelt sind weit offen. Die Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönige sind ganz besondere Tage und tragen eine besondere Energie in sich. Man nennt sie auch Schwellenzeit, die hat mit einer alten kosmischen Mondrechnung zu tun.

Während dieser Tage trifft die Welt des Sichtbaren auf die Welt des Unsichtbaren. Die himmlischen Welten sind ganz nahe und berühren uns Menschen in unserem Dasein.

In dieser Zeit geht es darum, sich mit den Kräften zu verbinden, die jenseits von Zeit und Raum liegen. Sie fordern uns auf, uns in unser Innerstes zurückzuziehen. Die Innenwelt möchte sich in der Stille neu formieren und entdeckt werden. Durch diese Kräfte können unsere Träume und Visionen von dem Weg vom Unsichtbaren in die Welt des Sichtbaren gebracht werden. Träume erhalten eine Form!

Die 1. Rauhnacht beginnt am 24/25 Dezember und die letzte endet am 5/6 Januar.

Am 6. Januar schließt sich der Kreis. An diesem Tag bringen wir unseren Segen ins Bewusstsein.

Für diese Zeit brauchen wir folgendes:

  • Notizbuch
  • Schreibzeug
  • Offener Geist
  • Stille und Ruhe
  • Achtsamkeit während des Tages
  • Tägliche innere Einkehr (Meditation)

1.-12 Rauhnächte

 Vom 24/25 Dezember feiern wir die 1. Rauhnacht.

Die Häuser sind festlich geschmückt und wir feiern das Christuslicht. Wir feiern den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit. Wir werden beschenkt, wir beschenken. Wir danken und segnen gleichzeitig. Schreibe Dir Deine Träume auf, die Du in der Nacht hattest und gestatte Dir zu beobachten was am 25. Dezember auf Dich wartet.

Affirmation:

Ich lade das heilige Licht in meinem Leben ein und erfahre Heiliges auf allen Ebenen.

Vom 25/26 Dezember feiern wir die 2. Rauhnacht.

Betrachte Deine Wurzeln, Deine Ahnen, Deine jetzige Familie. Zünde ein Licht an für Deine Liebsten. Segne Deine Wurzeln, Deine Herkunft.

Affirmation:

Ich segne meine Ahnen, ich heile meine Wurzeln und verbinde die Wege miteinander.

 Vom 26/27 Dezember feiern wir die 3. Rauhnacht.

 Reinige Deine inneren Räume wie auch Dein äußerliches Leben. Was möchte noch BEREINIGT werden? Schau hin, gehe raus und tue was getan werden muss.

Affirmation:

Ich bereinige alles was nun nicht mehr förderlich ist auf meinem Lebensweg.

Vom 27/28 Dezember feiern wir die 4. Rauhnacht.

 Blicke zurück, wo sind noch Verletzungen und Schmerzen? Nimm Kontakt auf mit Deinem inneren Kind und heile es auf allen Ebenen.

Affirmation:

Ich wiege mein inneres Kind, heile es und bringe es zum Lachen.

Vom 28/29 Dezember feiern wir die 5. Rauhnacht.

Ordnung auf allen Ebenen. Bezahle die offenen Rechnungen, begleiche Schulden, führe angefangenes zu Ende.

Affirmation:

Äußerliche Ordnung führt zu innere Ordnung. Wie außen so innen, wie innen so Außen.

 Vom 29/30 Dezember feiern wir die 6. Rauhnacht.

Lass nun endgültig los, beende vollständig die Dinge. Was zu Ende ist, ist zu Ende. Sage Danke für das alte Jahr.

Affirmation:

Ich halte an nichts fest, denn alles ist vergänglicher Natur.

Vom 30/31 Dezember feiern wir die 7. Rauhnacht.

Lass es zu, dass die Geister alles transformieren auf allen Ebenen und Dimensionen, durch Raum und Zeit.

Affirmation:

Ich bin im reinen mit meinem Leben. Die größte Transformation findet jetzt statt.

Vom 31. Dezember /1. Januar feiern wir die 8. Rauhnacht.

Die stärkste Rauhnacht findet an Silvester statt. Unsichtbares kann nun sichtbar werden. Vielleicht hast Du heute Lust und Zeit, ein Dankesritual zu machen. Ein Feuer draußen eignet sich wunderbar, um das alte Jahr zu segnen und nochmals DANKE zu sagen.

Affirmation:

Ich schau zurück und sage aus tiefstem Herzen: Danke mein Leben, für die vielen bewussten und unbewussten Schritte, die wir zusammen gemacht haben.

Vom 1/2. Januar feiern wir die 9. Rauhnacht.

 Ich wünsche mir….

Ja was wünscht Du Dir denn? Weiß es das Universum schon? Halte inne und gibt Deine Wünsche dem Universum ab, damit sie wissen, was zu tun ist.

Affirmation:

Ich segne das neue Jahr und wünsche mir folgendes…

Vom 2/3. Januar feiern wir die 10. Rauhnacht.

 Ruhe Dich aus, sammle Deine Kräfte für das neue Jahr. Visualisiere Deine Träume und bringe sie womöglich auf Papier.

Affirmation:

Ich träume, weil ich träumen darf. Meine Träume finden im neuen Jahr eine Form.

Vom 3/4. Januar feiern wir die 11. Rauhnacht.

Du hast die Brücke gebaut vom alten ins neue Jahr. Nun bewege Dich sanft, bewusst und voller Hingabe ganz bewusst ins neue Jahr.

Meditiere und gehe in die Natur und komme innerlich wie auch äußerlich in BEWEGUNG.

Affirmation:

Ich mute mir eine neue Bewegung zu und bin im Fluss mit meinem Leben.

 Vom 4/5. Januar feiern wir die 12. Rauhnacht.

Heiße nun das Jahr tief in Deinem Herzen Willkommen. Das Jahr ist noch ganz neu und frisch. Gestalte es mit positiven und lichtvollen Gedanken.

Affirmation:

Der GUTE Gedanke in mir ist das kostbarste überhaupt, um ein glückliches Leben zu führen.

Am 6. Januar schließt sich der Kreis der Rauhnächte

Räuchere heute nochmals das Haus aus. Bereinige nochmals alles mit der heiligen Kraft des Rauches. Schütze Dein Haus und Deine Liebsten. Segne es mit der geistigen Welt. Rufe was Du benötigst für Deinen weiteren Lebensweg.

Affirmation:

Ich bitte um Schutz und Segen auf meinem neuen Lebensjahr.

 

Gebet

Ich werde mir meinem Lebensweg mehr und mehr bewusst. Es ist ein guter Weg, es ist ein lichtvoller Weg, es ist mein Weg. Mein Lebensweg ist gesegnet durch die Liebe Gottes, welche ich tief in meinem Herzen trage.

Nichts kann mir widerfahren, denn alles unterliegt der schöpferischen Ordnung. ICH unterliege der schöpferischen Ordnung. Ich gebe mich hingebungsvoll und vertrauensvoll in die Hände Gottes. Die Dunkelheit weicht dem hellen Licht in meinem Herzen.

Mein Weg führt mich zurück nach Hause ins Licht.

 

 

Text Copyright by Doris Fuentes – Silentium-Institut-www.dorisfuentes.de

Bild: Tomasz Zyjada #101406245 (Fotolia.com)

 

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